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Moderatoren: ccad, mz15, auroraIco, Lehrstuhl

vom akath
#1722
Hallo,
Vielen Dank das Sie das Programm kostenlos zur Verfügung stellen, so habe ich die Möglichkeit mich in die Materie einzuarbeiten.
Leider habe ich nun ein Problem mit den Ergebnissen meiner Berechnungen.
Wie gesagt ich will mich in das Thema einarbeiten und habe noch nicht viel Erfahrung, deshalb wahrscheinlich eine Anfängerfrage.
Ich versuche die Gesamtverschiebung in einem Rohrprofil zu Berechnen. Die Kontur habe ich aus dem CAD übernommen und vernetze diese mit Netgen Tetraeder (linear). Anschließen fixiere ich die eine Seite und gebe eine Flächenlast auf die andere Seite (habe es mit projizierter Flächenlast auch probiert). Berechnen lasse ich alles mit SICCG GEH (von Mises). Bei den anderen Solvern komme ich auch nicht weiter. Nun schwanken meine Ergebnisse je nachdem wie fein ich das Netz berechnen lasse.

Netzwert Gesamtverschiebung
20 1,91
10 3,62
5 4,16
2 4,29

Ich habe zwar gelesen, dass die Werte genauer werden je feiner das Netz ist, aber die Unterschiede finde ich schon groß. Außerdem müssten bei meiner Überschlagrechnung um die 3,5 mm rauskommen.
Können Sie mir sagen wo ich einen Fehler mache? Habe es mit verschiedenen Formen ausprobiert und habe immer dieses Problem.

Mit freundlichen Grüßen

Kathrin
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vom auroraIco
#1723
Hallo,

zunächst würde ich es mit einem direkten Solver versuchen, also dem Pardison, dann fällt schon mal die Näherung des Iterativen Solvers weg (ist z.B. in Wikipedia beim FEM Artikel unter "Anwendung" kurz erklärt). Dann wäre ich Vorsichtig mit der Linienlast. Sehen Sie sich dazu einmal das Beispiel 26 "Zahnrad 3D" in der Hilfe an.

Viele Grüße, Aurora_ico
vom akath
#1724
Hallo,
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Habe es mit dem direkten Solver ausprobiert und leider keine anderen Ergebnisse erhalten.
Ich habe keine Linienlast aufgebracht sondern eine Flächenlast (siehe Bild).
Haben Sie noch eine Idee an was es liegen könnte?

Vielen Dank im Voraus

Kathrin
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vom MNeidnicht
#1725
Hallo Kathrin,

grundsätzlich stimmt es natürlich, dass man bei höherer Knotenzahl (sprich: feinerem Netz) auch mit besseren Ergebnissen rechnen darf. Die Verschiebungsergebnisse, die Sie aufgezählt haben, deutet auch auf eine Konvergenz hin: Vielleicht liegt der Grenzwert bei 4,5, vielleicht höher?! Um die Knotenzahl zu erhöhen, können Sie entweder die Netzfeinheit heruntersetzen oder den Polynomansatz auf quadratisch erhöhen.

Doch davon abgesehen, ist es schon wünschenswert, mit sehr viel weniger Elementen ein gutes Ergebnis zu erreichen. Haben Sie denn für alle Netzfeinheiten (exakt) die gleichen Flächen selektiert zum Festhalten und für die Last? In dem Bild sieht z.B. die Fixierung ziemlich komisch aus. Wenn Sie mögen, können Sie auch die Projektmappe per Mail schicken: z88aurora@uni-bayreuth.de

Viele Grüße
Martin Neidnicht
vom akath
#1729
Hallo Herr Neidnicht,
Nochmals danke für die Antwort. Habe es mit einer quadratischen Vernetzung ausprobiert und bekomme sowohl bei 20 wie auch bei den niedrigen Werten das Gleiche raus. Auf die Idee hätte ich auch selber kommen können. Habe es auch mit anderen Modellen versucht und nun passt alles. Die Befestigung sieht deshalb etwas komisch aus, da ich zwei Bohrungen eingefügt hatte um immer die gleichen Flächen auszuwählen. Habe es mit einer Flächenfixierung ausprobiert und dies funktioniert besser, d.h. das Ergebnis passt zu meiner Berechnung.
Vielen Dank noch einmal für die Hilfe!

Kathrin

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